Hypothekenfinanzierung

Was ist eine Hypothekenfinanzierung? Wie finanziere ich damit richtig?

In Deutschland gibt es zwei Arten Banken die für die Finanzierung von Wohnungen und Häuser in Betracht kommen, dass sind zum einen Universalbanken wie Sparkassen etc. und zum anderen Spezialbanken wie Bausparkassen und Hypothekenbanken.

Eine Hypothekenfinanzierung besteht aus verschiedenen Modulen.

Der Unterschied liegt vor allem bei den Zinsfestschreibungen, Tilgungsarten und Laufzeiten. Wichtig ist auch, dass man die Staatliche Förderung bei der Hausfinanzierung beachtet und diese nicht vergisst. In Deutschland besteht die Möglichkeit, ab dem 16. Lebensjahr mit dem bausparen anzufangen, mit dem Bausparen bildet man sein Eigenkapital für die Modernisierung oder Erschaffung bezüglich privaten Wohneigentum. Die Finanzierung von seinen „eigenen vier Wänden“ besteht meist aus Eigenkapital und einer Hypothekenfinanzierung.

Kredite, mit denen man eine Immobilie erwirbt nennt man Hypothekenfinanzierung. Die durch den Kredit gekaufte Immobilie wird als Kreditsicherheit verwendet. Die Bank von dem man den Kredit bekommt wird als Eigentümer in das Grundbuch eingetragen.
Eine Hypothekenfinanzierung dauert meist mehrere Jahrzehnte an, dies liegt an den hohen Summen. Die Hypothekenfinanzierung kann variabel verzinst werden oder mit einer Zinsfestschreibung ausgestattet sein. Eine Zinsfestschreibung bietet dem Kreditnehmer eine gewisse Sicherheit bezüglich den Finanzierungskosten, der Zinssatz wird sich nämlich bis zu der Zinsbindungsfrist nicht erhöhen.

Hypothekenfinanzierungen mit einer variablen Verzinsung orientieren sich an dem Referenz Zinssatz wie zum Beispiel dem EURIBOR. Da bei der Hypothekenfinanzierung im Grundbuch die Bank eingetragen wird, kann diese im Falle einer Zahlungsunfähigkeit das Objekt zur Deckung der Kosten verwerten. Andere Gläubiger müssen bei dieser Verwertung nicht berücksichtigt werden, deshalb sind Hypothekenfinanzierungen auch billiger als Konsumkredite.

Hypothekenfinanzierungen sind normalerweise annuitätisch gegliedert. Die Rate der Finanzierung setzt sich aus einem Tilgungsanteil und einem Zinsanteil zusammen. Der Zinsanteil wird mit jeder geleisteten Rate niedriger, der Tilgungsanteil steigt. Bei der Hypothekenfinanzierung sind Zinsbindungen in den ersten Jahren sehr wichtig, so kann man bedrohliche Zusatzbelastungen die einem die Existenz kosten können vermeiden.

Bei den privaten Immobilienfinanzierungen sind die Hypothekenfinanzierungen die populärste Form der Finanzierungen. In der Regel kann man beim Kauf einer Immobilie nicht den ganzen Betrag durch seine Ersparnisse bezahlen. Hypothekenfinanzierungen bekommt man von Lebensversicherungen, Bausparkassen, und allen Banken der EU.

Wenn man den Kredit abbezahlt hat, kann man den Grundbucheintrag löschen, die daraus entstandenen Kosten wie zum Beispiel Grundbuchkosten und Notar muss man selber übernehmen. Man kann nicht nur beim Hausbau oder Neukauf eine Hypothekenfinanzierung abschließen, sondern auch bei Umbau, Modernisierungsmaßnahmen und Renovierungskosten.

Wenn man einen größeren Schuldenberg hat, sollte man überlegen ob eine Umschuldung und eine Hypothekenfinanzierung Sinn macht. Eine Hypothekenfinanzierung lohnt sich eigentlich nur ab einem Darlehensbetrag ab ungefähr 25.000 Euro. Das Haus sollte da auch schon so weit wie möglich schuldenfrei sein.

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